31.08.2004
Mobile Multimedia-Dienste: Deutschlands Chance im globalen Wettbewerb - Eine internationalen Vergleichsmarktanalyse
Ein Förderwettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit
Veröffentlicht im Juli 2004
Kaum ein Wirtschaftszweig hat sich in den letzten Jahren international so dynamisch entwickelt wie der Mobilfunk. Weltweit wollen Netzbetreiber und Content-Anbieter daher mit innovativen Produkten neue Geschäftsfelder erobern. Eine vom Wissenschaftlichen Institut für Kommunikationsdienste (WIK) im Auftrag des BMWA erstellte Studie zeigt: Deutschlands Ausgangposition im globalen Markt für mobile Multimediadienste und Applikationen ist sehr gut. Die Ergebnisse der Studie wurden am 31. August im Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Umfrage bei 280 Unternehmen der Branche sowie zahlreicher strukturierter Intensivinterviews mit Experten. Sie bietet damit erstmals ein internationales Benchmarking der 13 im Markt für mobile Anwendungen führenden Länder.
Deutschland gehört demnach zur Spitzengruppe der Vorreiterländer, neben Finnland, Japan, Österreich, USA und UK! So wurde Deutschland 2003 SMS-Europameister und belegt auch beim Anteil der MMS-Nutzer unter den Mobilfunkteilnehmern, bei der PDA-Penetration und der Ausstattung mit Smartphones Spitzenplätze.
Die Studie analysiert eingehend ausgewählte Referenzmärkte in Japan, Finnland und Österreich. Sie beschreibt, welche Services im Markt bereits erfolgreich sind und stellt Möglichkeiten für neue mobilmedia-Dienste sowie Geschäftsmodelle dar. Zudem beschäftigt sie sich mit sozialen Auswirkungen der Dienste auf die mobile Gesellschaft und verdeutlicht ihre Bedeutung für den Arbeitsmarkt.
Der Ländervergleich zeigt die internationalen Wettbewerbschancen für deutsche mobilmedia-Unternehmen auf und identifiziert Erfolgsfaktoren aber auch Hemmnisse für die Verbreitung von mobilmedia-Diensten.
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